Alle 2 Jahre veranstaltet die Feuerwehr Lambach für ihre Jugend eine Ferienwoche.
Vor 2 Jahren fuhr die Jugend eine Woche lang nach Deutschland zu unserer Partnergemeinde Reichenschwand im Nürnbergerland inkl. 1 Tagesausflug nach Berlin.
In diesem Jahr ging es 1 Woche in eine Abenteuercamp nach Spital am Pyhrn.
Es folgt eine kurze Erzählung, was wir in dieser Woche alles erlebten:
1 Tag: Mit voll gepackten MTF samt Anhänger fuhren wir gutgelaunt nach Spital/Pyhrn. Am Campingplatz in der Gleinkerau wurden wir bereits herzlichst empfangen. Die beiden Jugendzelte waren schnell aufgestellt. Nach einem üppigen Mittagsmahl fuhren wir mit unseren Bergführer Mandy zuerst in die Kletterhalle, wo wir die Grundbegriffe des Klettern und Abseilen erklärt bekamen. Wir wurden mit Klettergurt, Kletterschuhe, Helm, Karabiner ausgestattet. Nach einigem Probeabseilen von einer Höhe von 3 und 8 m ging es dann in die freie Wildbahn. Am Klettersteig in Rading bei Windischgarsten seilten wir uns 30m im offenen Fels ab. Anschließend kletterten wir das Ganze wieder hoch.
Nach gestärkten Abendessen ließen wir den ersten Abend gemütlich ausklingen.
2 Tag: Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es heute auf dem Klettersteig zum Hengstpass. Wir kletterten 80m den Felsen hinauf. Im Anschluss konnten wir uns 90m
im freien Fall abseilen. Nach dieser Übung ging es dann zurück nach Rading in die Flying-Fox-Arena, wo wir in den Genuss einer 160m langen Strecke kamen. Am späten Nachmittag stiegen wir in die Fußstapfen von Robin Hood. Wir fuhren auf den Wurbauerkogel zum 3D-Bogenparcour. Mit Pfeil und Bogen ausgerüstet machten wir eine 2 Stunden lange Wanderung, wo wir unsere Kenntnisse in Bogenschiessen perfektionierten.
3. Tag: Heute stand einer der Höhepunkte auf dem Programm. Wir fuhren um 9:00 Uhr zur Pießling-Ursprunghöhle. Hier befindet sich die größte Karstquelle von Österreich. Diese könnte im Sommer den Wasserbedarf von 100000 Menschen decken.
Wir entschieden uns für die große Tour, wo wir 7 Stunden in der Höhle unterwegs waren. Diese Tour bedeutete für jeden eine große Kraftanstrengung, da es keinen normalen Weg gibt. Wir mussten Klettern, uns Abseilen, im Lehm-oder Wasser durch die engen Gänge robben, und uns mit den Händen die Felsen hinaufziehen. Am Ende war unser Gewand komplett durchnässt und mit Lehm verdreckt. Als wir am Campingplatz wieder ankamen, war der erste Weg die warme Dusche. Nach diesen Konditionsreichen Tag freuten wir uns auf den morgigen Wienausflug.
4. Tag: Erhohlungstag in Wien. Am frühen Morgen wurden wir von einem Kleinbus der Firma Riedler-Reisen aus Hinterstoder abgeholt. In rascher Fahrt ging es in die Bundeshauptstadt. Bei einer kurzen ausgiebigen Stadtrundfahrt sahen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Nun ging es in den Wiener Prater, wo wir jede Menge Spaß hatten. Im Schweizerhaus wurde unser Hunger mit einer Riesenportion Schnitzel gestillt. Am späten Nachmittag ging es dann über Amstetten (Halt bei Mc Donalds zum Abendessen) zurück zum Campingplatz.
5. Tag: Heute fuhren wir nach Rosenau am Hengstpass zum Flying Fox Parcours. In dieser Schlucht, der auch von der Polizei als Übungsstrecke genutzt wird, konnten wir unsere Kletterkenntnisse unter Beweis stellen. Die Flying Fox Strecken hatten eine Länge von 8m, 12m, 30m und 160 m. Für die ganze Strecke benötigten wir 3 Stunden.
Am Nachmittag bereiteten wir uns auf unsere Biwaktour vor. Von unseren Bergführer wurden wir um 16:00 Uhr abgeholt. Es ging mit dem Bus zum Gleinkersee.
Von da an ging es mit schwerem Gebäck auf steilen Bergpfäden Richtung Seespitz auf 1400m Seehöhe. Unterhalb des Gipfels schlugen wir in der Gamsschulzhöhle unser Nachtquartier auf. Bei einen Lagerfeuer grillten wir unsere Würsteln und krochen anschließend in unsere Schlafsäcke wo wir dem Knistern des Feuers noch lange lauschten.
6. Tag: Nach einer angenehmen trockenen Nacht in der Höhle ging es in der Früh wieder talwärts. Da es in der Nacht geregnet hat, war der Rückweg sehr rutschig.
Am Campingplatz zurück wurden wir mit einen kräftigen Frühstück und einer warmen Dusche belohnt.
Am Nachmittag stand der letzte Höhepunkt dieser Woche auf dem Programm. Brückenschwingen!
Wir fuhren zum Steyrdurchbruch, wo wir von der Brücke 30m in die Tiefe sprangen. Es kostet Überwindung, wenn man von der Brücke in den Fluss schaut, und im Anschluss den Sprung in die Tiefe wagt.
Am letzten Abend hatten wir noch einen gemütlichen Pizzaabend am Campingplatz.
7. Tag: Nach dem Frühstück bauten wir unsere Zelte ab und fuhren mit traurigen Herzen von einer erlebnisreichen Woche nach Hause, die lange in Erinnerung bleiben wird.
Wir möchten uns bei unseren Bergführer Mandy Hiebl herzlichst bedanken, der uns sicher in dieser Woche überall begleitet und unterstützt hat.
In dieser Woche wurde der Zusammenhalt der Gruppe intensiv bereichert. Denn jeder war auf den anderen angewiesen.


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